Phaenomenale Wasserskulpturen
Flowforms und die Energie rhythmischer Mehrfachverwirbelung

Die seit den 70er Jahren fast nur in Fachkreisen bekannten Flowforms sind künstlerisch gestaltete Wasserskulpturen, die durch ihr faszinierendes Zusammenspiel aus Rhythmen und Wirbeln nahezu jeden Betrachter begeistern. Um ihre wahre Qualität erfassen zu können, sollte man sie unbedingt einmal live erleben. Auf den ersten Blick nicht gleich erkennbar ist ihre einzigartige Kombination aus ästhetik und Funktion.
Neben ihrem ansprechenden Erscheinungsbild als naturnahes Wasserspiel können Flowforms darüber hinaus vielfältige praktische Anwendung erfahren, als eine Art ökologische Zukunftstechnologie. (auch im Sinne Viktor Schaubergers)
Durch die Erzeugung eines intensiven Sauerstoffeintrags und die besondere Formgebung, die zu einer rhythmischen und lemniskatischen Mehrfachverwirbelung (in Form einer liegenden Acht) führt, regen die Flowforms die Selbstreinigungskräfte des Wassers an. Damit helfen sie, dessen Qualität für Fische und anderes Leben im Wasser zu verbessern und üben auf die gesamte Umgebung eine positiv energetische Wirkung aus. Es ist immer wieder faszinierend zu erleben, wie sensibel Pflanzen und besonders Tiere auf eine Flowform-Installation reagieren. Ein Beispiel: An einer eingefassten Quelle in der Nähe von Fulda kamen gleich mehrere Feuersalamander unmittelbar nach der ersten Inbetriebnahme durch die Rohrleitung getaucht und erschienen auf dem Rand der obersten Form, als wollten sie diese wundersame Installation sogleich begutachten. Vögel kommen schnell regelmäßig zum Baden, sobald sie Ihre Skepsis gegenüber dem schwingenden Wasser verloren haben, Hunde bevorzugen gezielt das verwirbelte Wasser zum Trinken, die Blüten- und Fruchtbildung von Pflanzen verbessert sich1, und auch Regenwürmer und Blutegel, als hoch sensible Bioindikatoren, zeigen ebenfalls positive Reaktionen auf derart vitalisiertes und energetisiertes Wasser. Neben in Spezialwerkstätten handwerklich hergestelltem Steinguß sind Glas, Keramik und auch Kunststoff weitere Materialien aus denen Flowforms gefertigt werden.

Entstehungs-Geschichte
Die “Flowform Methode” ©, wurde ursprünglich von dem englischen Bildhauer und Naturforscher
A. John Wilkes entdeckt und seither kontinuierlich und vielfältig ausgearbeitet. Seit über 40 Jahren beschäftigen ihn die archetypischen Fließmuster und Fließrhythmen in der Natur. Er studierte Bildhauerei am Royal College of Art in London und traf dort in der Zeit auf den Mathematiker George Adams und später Theodor Schwenk, einen Pionier auf dem Gebiet der Wasserforschung und Autor von “Das sensible Chaos”. Im Laufe seiner weiteren Arbeit unterrichtete Wilkes Projektive Geometie an der bildhauerischen Sektion des Emerson College in Forest Row, East Sussex und betreibt nun umfangreiche Studien mit der dort entstandenen International-Flow-Design-Research-Group für “Virbela-Flowforms” (European Trade Mark) und deren Institut.

Die Unendlichkeit der Lemniskate
Im Rahmen einer Forschungsarbeit, die er gemeinsam mit Theodor Schwenk und George Adams am Institut für Strömungswissenschaften in Herrischried betrieb, stieß John Wilkes Anfang der 70er Jahre auf ein faszinierendes Verhalten von Wasser. Dabei bot er dem Wasser Bedingungen an, nach denen es seiner inneren Bewegungsnatur folgend fließen konnte, und plötzlich entstanden erstaunliche rhythmische Fließmuster, sobald die erforderlichen Parameter wie Strömungsgeschwindigkeit, Fließmenge und -widerstand zusammenpassten. Die Dynamik der Schwingungen resultiert aus der Formgebung und kann daher sowohl aus schnellen rhythmischen rechts-links Wirbeln bestehen, als auch langsame meditative Schwingungsmuster ausbilden. Das Charakteristikum im Strömungsverhalten einer Flowform bleibt jedoch stets die Lemniskate, die Form einer liegenden Acht oder des Unendlichkeitszeichens.

Wasser ist für alles Leben von existenzieller Bedeutung
Wasser ist nicht nur für das Leben essentiell wichtig, es spielt in fast allen Kreisläufen und Veränderungen in der Natur eine wesentliche Rolle. John Wilkes betont in seinen Vorträgen immer eindringlich, das Wasser sei der universelle Empfänger alles dessen, was wir ihm zufügen. Aus diesem Grund ist die Weise, wie wir Menschen mit dem Wasser umgehen, von ausschlaggebender Bedeutung für unsere Gesundheit und das Wohl der Erde. Durch die Arbeit mit rhythmischen Fließformen hat John Wilkes geheimnisvolle Eigenschaften des Wassers entdeckt und gleichzeitig eine Kunstform von großer Schönheit geschaffen.
Beeindruckend dokumentiert und illustriert wird dies in seinem Buch “Das Flowform-Phänomen” - Die verborgene rhythmische Energie des Wassers -. Die deutsche Ausgabe ist im Dez. 2008 im Verlag Engel & Co GmbH Stuttgart erschienen. Darin wird sehr anschaulich demonstriert, welch überraschend zeitgemäße Lösungen die Flowforms bieten können, insbesondere hinsichtlich der Probleme und gewaltigen Herausforderungen, wie sie uns in der Landwirtschaft und Bewässerung, Lebensmittelproduktion und -verarbeitung, Wasseraufbereitung und Recycling oder bei der Herstellung von Gesundheitsprodukten begegnen.

Weltweit über 2000 realisierte Projekte
Für den Einsatz von Flowforms sind bisher überwiegend ästhetische Gesichtspunkte vorherrschend. Als äußerst reizvolle Gestaltungselemente im Garten- und Landschaftsbau, wie auch in privaten und öffentlichen Innenräumen finden sie vielseitige Verwendung. Besonders gut eignen sich Flowforms als “Highlight” in einer modernen und sensiblen Gartengestaltung, z.B. für Wasserkaskaden, Bachläufe oder als Quellstein an Zier- Schwimm- und Badeteichen. über 2000 weltweit realisierte Projekte belegen dies auf eindrucksvolle Weise.

Praktische, therapeutische und pädagogische Werte
Erst langsam werden Flowforms auch unter Nutzenaspekten eingesetzt - zum Beispiel in der dezentralen Abwasserbehandlung , als Produktionswasser in Bäckereien und Gärtnereien, zur Herstellung landwirtschaftlicher Präparate , zur Verbesserung der Haltbarkeit biologischer Fruchtsäfte , zur Vitalisierung und Energetisierung von Trinkwasser und Prozesswasser in der Industrie , sowie zur Wasserbelebung in Zuchtbetrieben für Wasserlebewesen. Ein Psychotherapeut in Frankreich nutzt die wundersam beruhigende Wirkung der Fließgeräusche einer “Sevenfold“-Kaskade, um seine Klienten vor der Sitzung schon “vorzubehandeln“ - mit erstaunlichen Resultaten und deutlich verkürzten Behandlungszeiten. Eine Heilerin in Bochum berichtet erfreut über die wohltuende Wirkung ihres Flowform-Zimmerbrunnen, quasi als Förderung und Unterstützung ihrer Arbeit. Auch Schulen beginnen den pädagogischen Wert von Flowforms zu nutzen, um anhand ihrer Besonderheiten mit den Schülern über das Wesen des Wassers ins Gespräch zu kommen.

Der weite Weg zur reproduzierbaren Form
Die Herstellung einer Flowform ist ein äußerst langwieriger und aufwendiger Prozess, der mit einem 1:1 Modell aus Ton für die nötigen Fließversuche beginnt. Danach erfolgt zunächst eine Negativabformung aus Gips um daraus wiederum ein Positivmodell aus Gips erstellen zu können. Dies wird dann mit perfektem Finish überarbeitet, damit daraus ein stabiles Gieß-Negativ für die Manufaktur-Fertigung entstehen kann.
In einer Spezialwerkstatt mit höchstem Qualitätsanspruch werden die einzelnen Formen anschließend in Handarbeit aus edlen Natursteingranulaten, wie z.B. Granit, Basalt oder Diabas in den verschiedenen Gieß-Negativen zu frostfesten Skulpturen vergossen. Den Abschluss bildet eine aufwendige Oberflächenbehandlung.

Ergänzende Technologien
Zur Zeit finden Untersuchungen statt, auch sog. “effektive Mikroorganismen” in den Produktionsprozess zu integrieren, um deren besonderes Potential ebenfalls zu nutzen. Effektive Mikroorganismen7 (EM) unterstützen die Natur in ihrer Fähigkeit, sich selbst zu regulieren, und sind in der Lage, natürliche Abbauprozesse von organischem Material (im Boden, Wasser, Biomüll etc.) wiederherzustellen. Auf diese Weise kann die natürliche Mikroorganismenpopulation im Boden und in unseren Gewässern wiederhergestellt werden. Mit ihrer besonderen Wirkung auf Wasserqualitäten, biochemische Vorgänge und Mikrobiologie könnte die EM Technologie die Flowforms um einen zusätzlichen Wirkungsfaktor bereichern.

Bisherige Anwender sind auch Jahre später noch froh über ihre Entscheidung für den Einsatz von Flowforms in ihr Leben und berichten oft mit Begeisterung von deren positiven Wirkung auf vielen Ebenen. Daher kann ich an alle Wasserfreunde und Liebhaber innovativer Entwicklungen am Ende dieses Beitrags nur appellieren: Integrieren Sie Flowforms in Ihre Umgebung und bereichern Sie Ihr Umfeld mit diesen kraftvollen Skulpturen.